Projekt Buslotsen

 

Projekt Buslotsen - Elternbrief

An die Eltern der Schülerinnen und Schüler der
VS, EMS/HS und ASO in Strasshof an der Nordbahn

Sehr geehrte Damen und Herren!
Liebe Eltern!

Einerseits zählt der Bus zu den sichersten Verkehrsmitteln, denn nur 5% der gesamten Schulwegunfälle ereignen sich rund um den Bus. Andererseits sind die täglichen Busfahrten für viele eine höchst unangenehme Angelegenheit. Volle Busse, genervte Busfahrer, verunsicherte Kinder und gestresste Jugendliche - wer kennt dieses Szenario nicht? Das ist Schulalltag - nicht nur in Strasshof sondern in ganz Österreich und vielen anderen EU-Ländern.

Die Gemeinde Strasshof an der Nordbahn möchte nun darauf reagieren und gemeinsam mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit, die Schulbusfahrten sicherer und angenehmer durch den Einsatz von Buslotsen gestalten. Erste Informationen über Buslotsen entnehmen Sie bitte der Rückseite Elterninformation. Weiters steht Ihnen ab sofort Gerhard Nemeth vom Kuratorium für Verkehrssicherheit für detaillierte Auskünfte zum Thema Buslotsen gerne zur Verfügung (Tel.:05/77077-2213).

Wir hoffen, dass dieses Vorhaben Ihre Zustimmung und Ihr Interesse findet und wenden uns mit der Bitte an Sie, mit ihren Kindern über richtiges Verhalten an der Haltestelle und während der Busfahrt zu sprechen, um die freiwillige Tätigkeit der Buslotsen zu unterstützen.

Konkret haben wir an folgenden Haltestellen Buslotsen ab 28.10.2010 zur Verfügung:

Albert Sever Straße, Grenz Straße, Josef Schwarz Straße, Parkstraße, Pirquet Straße

Auf der Rückseite dieses Schreibens haben wir die wichtigsten Informationen über Buslotsen für Sie kurz zusammengefasst.

Mit freundlichen Grüßen
Kuratorium für Verkehrssicherheit

 

Elterninformation

Was sind Buslotsen?
Freiwillige Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse Hauptschule/Mittelschule begleiten die Busfahrt vom Abfahrtsort zur Schule und zurück. Sie achten darauf, dass beim Einstieg nicht gedrängelt wird und die Kleinsten soweit als möglich Sitzplätze erhalten. Sie helfen mit, Streitigkeiten im Bus zu schlichten und Sachbeschädigung zu vermeiden. Sie sind Ansprechpartner für Eltern, Schüler und Buslenker. Buslotsen sind jedoch keine Schülerlotsen, die Kindern das sichere Überqueren der Fahrbahn ermöglichen.

Was kommt auf die Buslotsen zu?

  • Keine Kosten und keine Mehrfahrten! Buslotsen betreuen die Busfahrt "nur" von ihrer Einstiegsstelle am Wohnort bis zur Schule und zurück.
  • Die zukünfigen Buslotsen erhalten eine Schulung durch Exekutive und Kuratorium für Verkehrssicherheit und sind bis Ende des Schuljahres tätig.
  • Buslotsen arbeiten im 2er-Team! Sie erhalten eine Dienstkleidung, ähnlich wie Schülerlotsen und einen Ausweis.
  • Ein kleines "Dankeschön" kann von Seiten des Landes, der Gemeinde oder des Busunternehmens in Form einer Urkunde und eines Geschenkes erfolgen.

Was können Sie als Eltern zum Erfolg des Projektes beitragen?

  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Kind über richtiges Verhalten im Bus und an der Haltestelle

Eine Busfahrt mit Buslotsen sollte folgendermaßen ablaufen:

  • An der Haltestelle lassen zwei Buslotsen von den ankommenden Schülern und Schülerinnen eine Reihe bilden (VolksschülerInnen werden vorgereiht). Sie achten darauf, dass Schüler genügend Abstand zum einfahrenden Bus halten.
  • Die beiden Buslotsen stehen vorne beim Einstieg und achten darauf, dass die Schülerinnen und Schüler einzeln hintereinander einsteigen.
  • Die Buslotsen steigen als letzte ein.
  • Im Bus schauen die Buslotsen darauf, dass keine Sitzplätze mit Taschen u.ä. belegt werden und dass freie Sitzplätze auch genutzt werden.
  • Auf den Heimfahrten am Mittag/Nachmittag achten die Buslotsen darauf, dass Aussteigende nicht behindert werden.
  • Bei auffälligen Konflikten (drängeln, stoßen, raufen, streiten, Sachbeschädigung etc.) werden Buslotsen mit Worten eingreifen und vermitteln oder den Busfahrer um Unterstützung bitten.
  • Falls Worte nichts nützen, sind die Buslotsen befugt eine Meldung an die Frau Direktor/den Herrn Direktor zu machen. Wer häufig gemeldet werden muss und keine Verhaltensverbesserungen zeigt, wird für einige Tage auf den Bus verzichten müssen (Fahrausweis-Entzug durch den Buslenker).